Skip to main content

Mit den Trailridern in den Kitzbühlern

Am letzten Wochenende haben wir wieder für Aufsehen gesorgt: 23 Trailrider zwischen 12 und 18 Jahren waren mit ein paar erwachsenen Begleitpersonen in den Kitzbühler Alpen unterwegs.

Für die außenstehenden Beobachter war dabei immer interessant. “Wo kommt ihr denn her? Wo gibt’s denn das: So viele konditionsstarke und technisch versierte Jung-Radler in einer Gruppe?” Für die Trailrider war aber eigentlich interessanter: “Wann kommt der nächste Trail?” Gelegentlich allerdings auch die bange Frage: “Wie weit geht’s denn noch rauf?

 

Wir radelten – je nach Gruppe – in den drei Tagen insgesamt 3000 – 4000 Höhenmeter und 90 – 100 Kilometer. Das ist doch eine Ansage, oder?

Und Trails? Die waren auch dabei: Lisi Osl Trail, Wiegalmtrail, Wildkogeltrail, Wiesenalmtrail, Deep Shit Trail 😉

Max hat ganze Arbeit geleistet und uns für jeden Tag eine perfekte Strecke ausgesucht. Vielen Dank für die Mühe!

Das fahrerische und konditionelle Niveau der Trailrider ist beachtlich. Am ersten Abend trafen wir auf der Oberlandhütte beispielsweise auf eine Gruppe Münchner bei einem Kurs “Native Freeride Trail Experts” (Der heißt ehrlich so!). Die waren aber den gleichen Lisi Osl runtergefahren PuTTY , wie wir Trailrider auch … Allerdings wurden die Kursteilnehmer vertröstet: “Morgen wirds nicht so steil” und die Trailrider erfuhren: “Freut euch: Solche Trails kommen noch öfter !”

Wir hatten die drei Tage unser komplettes Gepäck auf dem Rücken und und schreckten auch zB vor dem Stangenjoch nicht zurück: eine anstrengende, verblockte Bergauf-Schiebestrecke. Einmal hat uns Max eine Liftfahrt gegönnt 🙂 (die natürlich – wir sind ja fair! – nicht in unsere o.g. Höhenmeterleistung eingerechnet wurde) und uns ansonsten mit der Aussage amüsiert, dass die wenigen Höhenmeter, die wir noch rauftreten müssen, gar nicht zu spüren seien. Damit ist eine neue Maßeinheit erfunden: Der sogenannte Maximeter – der Höhenmeter, der zwar vorhanden, aber nicht körperlich wahrnehmbar ist – zumindest nicht für einen Max 😉

Es gäbe schon noch einiges zu erzählen. Beispielsweise, dass 23 Personen schon beinahe zu viele sind, um Werwolf zu spielen, dass Peter zu grobmotorischen Fahrradreparaturen durchaus befähigt ist (er hüpfte mit ganzem Körpereinsatz auf einer Felge, um sie einigermaßen gerade zu richten), dass es super nützlich ist, einen Fahrradmechaniker dabei zu haben , der sich um gebrochene Speichen, abgefahrene Bremsbeläge, lockere Steuersätze etc. kümmert (tausend Dank an Berni!!), dass Yoga am Berg nicht für alle machbar ist, dass mitgenommene Boxen auch mitgenommene Ersatz-Batterien erfordern, dass man nach 2 Schnitzel-Abendessen durchaus am nächsten Tag nochmal freiwillig mit Genuss ein Schnitzel essen kann, dass nicht alle Trailrider Helene Fischer Fans sind, dass man aber ihre Songs wunderbar grölen kann, dass ein gespendetes Geburtstagseis auf 2000 müM noch viel besser schmeckt, als im Tal (danke Tobi!!), ..fragt einfach mal die Mitfahrer: Die werden euch schon das eine oder andere zu erzählen wissen.

Es war eine tolle Sache, dass wir mit dem Bus fahren konnten. Danke nochmal an die Sektion, dass sie die Hälfte der Kosten für die Busfahrt übernommen hat.

Leider haben wir an mindestens zwei Fahrrädern nach der Busfahrt  Lackschäden entdeckt. Max hat euch dazu schon eine E-Mail rumgeschickt. Bitte schaut nach, ob euer Oberrohr auch einen Lackschaden hat, fotografiert es und mailt es an mich. Das Busunternehmen weiß bereits Bescheid und wird es mit seiner Versicherung klären.

Das mit den Beschädigungen ist natürlich unangenehm, aber das nächste Mal wissen wir Bescheid und können unsere Fahrräder entsprechend schützen. Denn so rein grundsätzlich war die Busfahrt echt super und hat uns eine Menge Mama-und Papa- Shuttle-Zeit und -Kosten gespart.

Ich habe bereits einige Fotos von der Tour in die Fotoalben auf der Homepage gestellt.

Die Teilnehmer werden von Max noch einen Link bekommen damit sie alle Bilder der Tour einsehen und runterladen können.

Ich wünsche euch wunderbar sonnige Sommerferien!

Liebe Grüße

Wilma

 

 

Schreibe einen Kommentar