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Ins Wasser gefallen

Es tut mir leid!

Leider werden wir dieses Wochenende nicht am Hödenauer See übernachten, weil am Samstag am Nachmittag/Abend eine Kaltfront mit Regen und Gewitter über Süddeutschland und Tirol ziehen wird. Es sind ordentlich Regen und zum Teil heftige Gewitter vorhergesagt. Leider steht diese Prognose seit Tagen und alle Wetterdienste sind sich einig, dass sie zutrifft.

Wer den Platz am See kennt, der weiß, dass man dort die Zelte nicht richtig verspannen kann, weil der Boden so gnadenlos verfestigt ist, dass man die Zelt-Heringe kaum reinkriegt.  Wir würden also sicher zum Teil nasse Schlafsäcke bekommen, wir könnten abends nicht zusammensitzen, weil auch unser ganzes Küchen-Equipment nicht auf Regen ausgelegt ist, und außerdem wäre sehr unsicher, dass wir in unserer reservierten Zeit von 19 – 21 Uhr überhaupt zum Wasserski auf den See könnten 🙁 Am Sonntag in der Früh würde es aufhören zu regnen, bei angenehmen 13 Grad…

Wir hatten noch kurz überlegt, dass wir trotzdem zum See radeln und uns dort abends abholen lassen. Dennoch wäre nicht sicher, dass wir Wasserski fahren könnten und außerdem müssten wir uns dann um 21:30 Uhr vom See abholen lassen… Genau während des EM-Spiels …

Ein großer logistischer Aufwand, viele Auto-Kilometer und dann doch nur eine “normale” Fahrrad-Tour ??  Wir haben uns dagegen entschieden!

Vielleicht hat nicht jeder Verständnis für diese Absage, und vielleicht hätten wir im familiären Umfeld eine derartige Aktion trotzdem “durchgezogen”, aber mit einer Großgruppe von 35 Kindern/Jugendlichen war uns nun die Verantwortung zu groß.

Wir hoffen auf Euer Verständnis.

Schade um die ganze Planungsarbeit.

Liebe Grüße vom Orga-Team

Wilma mit Amanda, Peter, Ute, Gerhard und Susi

3 Gedanken zu „Ins Wasser gefallen“

  1. ZAMG ist DER Bergsteigerwetterbericht. Er sagt heute für morgen:
    “Nachmittags ziehen zum Teil sehr kräftige, von Blitz und Donner durchsetzte Schauer über ganz Tirol hinweg.” Vielleicht bin ich schuld: Sollte ich im April beim Skitourengehen am Olymp Zeus verärgert haben, entschuldige ich mich hiermit (zu Menschen- oder Tieropfern bin ich aber nicht bereit)!

  2. Die schwerste und wichtigste Fähigkeit in unseren geliebten Bergen ist: “aufzugeben”, “umzudrehen”, “abzubrechen”, etc. Daher mein hoher Respekt vor Eurer Entscheidung, vor allem nach dem ganzen Vorbereitungsaufwand. Manchmal ist weniger mehr. Ich finde die Absage verantwortungsvoll und richtig und bedanke mich für das Vertrauen, das wir immer wieder in Eure Entscheidungen erleben können!
    Und Zeus wird das Gute auch mal wieder belohnen!!!
    VG Stefan Eidenschink

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