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Info zum regelmäßigen Nachmittags-Training

Liebe Trailrider-Kinder und -Eltern,

dieser Artikel fällt mir zwar schwer, aber das muss jetzt einfach sein, damit ihr eure weiteren Planungen darauf einstellen könnt:

So wie es derzeit aussieht, wird nächste Saison kein regelmäßiges Kinder- und Jugend-Training unter der Woche mehr stattfinden.

Aber STOP, kein Anlass zur Panik: Die Rede ist hier nur von regelmäßigen Nachmittags-Ausfahrten. Die anderen Dinge, also beispielsweise Techniktrainings, Kidscamp, Hüttenwochenende etc. werden hoffentlich wieder durchgeführt werden – das hängt nicht nur an mir, sondern auch am Gesamt-Team.

Warum kein Nachmittags-Training mehr? Na ja, kurz gefasst: Ich gehe in Rente und Ersatz konnte ich bisher nicht finden.

Ich versuche schon ein Weilchen, die Trainingsgruppen abzugeben, um mich beruhigt in die Alters-(Un-?)-Ruhezeit begeben zu können. Das ist mir leider nur temporär gelungen. Vielen Dank an Marta, Felix, Meli und Quirin, die mich immer wieder vertreten haben. Aber leider kann keiner der vier Genannten im nächsten Jahr eine regelmäßige Gruppe übernehmen.

Ich werde nächstes Jahr 60 Jahre alt und ich finde, das ist eine gute Gelegenheit, um die Hauptverantwortung für die Gruppen abzugeben und nur noch helfend zur Seite zu stehen „wenn´s mal klemmt“.

Es sollte zwar nochmal eine grandiose Saison 2020 werden, aber das hat uns Corona leider verhagelt. Ist halt so.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich in all den Jahren immer bemüht war, Nachwuchstrainer auszubilden. In meinen 12 aktiven Jahren für die Trailrider wurden insgesamt 13 Jugendliche motiviert und unterstützt auf ihrem Weg zum Jugendleiter und teilweise (6 von 13) auch zum Fachübungsleiter (Trainer). Zusätzlich konnte ich 2 Erwachsene bequatschen, die Ausbildung zum Fachübungsleiter zu machen, was auch ein großer Gewinn für die Sektion und auch für viele von euch war. Wir verfügen also über die unglaubliche Anzahl von 8 aktiven Fachübungsleiter (MTB) in der Sektion und dazu 5 aktive Jugendleiter. Ein unglaublicher Luxus 🙂 Liebe Trainer: Vielen lieben Dank für euer Engagement!!

Alle die Trainer, die wir in der Sektion haben, werden sicher weiterhin in irgendeiner Form für die Mountainbiker ehrenamtlich tätig sein. Aber leider hat eben keiner von ihnen Zeit, ein regelmäßiges Nachmittags-Training anzubieten.

Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn sich auf irgendeinem Weg wieder Jugendleiter finden würden, die in der nächsten Saison eine Gruppe praktisch und organisatorisch übernehmen können. Selbstverständlich würde ich dabei jederzeit mit Rat und Tat und auch als gelegentliche Aushilfskraft oder letzter Fahrer der Gruppe zur Verfügung stehen. Vielleicht wisst ihr ja jemanden?

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die bisher mit mir zusammen die Jugendarbeit geleistet haben. Die letzten 12 Jahre waren wunderbar: Ich bin unglaublich viel geradelt, habe sehr viele Touren und Reisen organisiert und mitgeradelt, habe aber auch viel Verwaltungskram erledigt. Vor allem aber habe ich unglaublich viele nette jüngere und ältere Leute kennengelernt, die alle auch vom Mountainbike-Virus infiziert sind. Etwas Besseres hätte mir gar nicht passieren können.

Lieben Dank euch allen.

Eure

Wilma

PS Die Fotos sind aus dem Werdegang der Trailrider. Sie stammen aus den Jahren 2009 (Beitragsfoto), 2014, 2016, 2014, 2011, 2012, 2014, 2017, 2016, 2018, 2017, 2018.

Energieschub

10 verschlafene Kinder stehen am 26.7. an der Kletterhalle in Tölz. Es ist 7 Uhr in der Früh und das Wetter ist nicht gerade einladend. Sieht eher aus, als könnte es bald zu regnen beginnen. Oh je, auf was hat man sich da nur eingelassen??

Marta und Wilma hatten zum dreitägigen Kidscamp in den Kitzbüheler Alpen gerufen und das hatte sich irgendwie gut angehört…. aber um diese Uhrzeit … bei diesem Wetter … ??? Na ja, es kann ja nur besser werden!

Also ab in die Autos (danke an die Eltern-Taxis!!) und auf nach Brixen im Thale. Das Wetter hält … aber leider nur bis zum Ende des Bike-Checks … dann beginnt es zu regnen. Puuuuuh.

Aber die Trailrider wären nicht die Trailrider, wenn sie in Brixen nicht trotzdem guten Mutes beginnen würden, den Berg hochzustrampeln. Ob ihr´s glaubt oder nicht: Es haben mich keinerlei Beschwerden bezüglich des Wetters erreicht 🙂 Ehrlich!

Allerdings mussten wir uns eine bei der ersten Gaststätte schon gleich mal strenge Worte des Wirts anhören: Der war aufgrund der perfekten Vorbereitung von Marta schon vorgewarnt und hatte Tücher auf die Bänke gelegt und uns streng angewiesen, ja keinen Dreck zu machen. Kunststück, wenn man vor Nässe trieft … Aber ich verstehe seine Ängste: Einer von uns sah schon ein bisschen aus wie ein Schornsteinfeger mit all der Kettenschmiere an Händen, Hose und im Gesicht 🙂 Erste kleine technische Probleme waren aufgetreten….

Aber das Glück ist mit den Tüchtigen: Ab dem Nachmittag schien nur noch die Sonne, der Suntrail war ein richtiger Spaß, der erste Platten geschah an einer Stelle, an der die Nicht-Beteiligten in der Wartezeit super Sprünge machen konnten und der nächste Defekt (an dem uns unser Telefonjoker Tommy versicherte, jetzt nütze nur noch das Aufsuchen einer Fahrrad-Werkstatt) wurde uns versüßt von einer niedlichen Babykatze.

Und auch an der Fahrrad-Werkstatt hatten wir Glück. Ein sehr netter Mechaniker reparierte (sonntags!) 45 Minuten lang und verlangte dann nur 10 €. Die Begründung: Das sei jetzt ein wirklich interessanter Defekt gewesen, da habe er tatsächlich richtig was gelernt dabei 🙂 Und weil dann die Sattelstütze von Marta auch gerade zu diesem Augenblick den Dienst versagte, hat er die im Anschluss auch noch gleich repariert. Und war immer noch freundlich … ob das an Marta lag ???? 😉

Und was machten wir dann auf der Hütte?

Hmmm, also duschen war echt teuer (2€). Zu viel für die, die das mitgebrachte und nicht benötigte Taschengeld, für sich behalten dürfen. Aber das war eigentlich egal: Nachdem eh alle zu faul waren, um ihre Schuhe in den Schuhraum zu bringen, war das Klima im Schlafsaal sowieso betäubend 🙂 Marta war einverstanden in der Hoffnung, dass das vielleicht einschläfernd wirke. Tja. Jeder kann sich mal täuschen 😉

Das Essen war prima, Werwölfe waren auch wieder unterwegs und die Abende waren viel zu kurz.

Die restlichen Tage: Bei brütend heißem Sommerwetter quälten wir uns auf Berge, fuhren auf Trails runter (Wiegalm, Lisi-Osl, Fleckalmtrail, Hahnenkammtrail), am letzten Tag benützten wir dazu Sessellift und Gondel 😉 Wir hatten ein paar Defekte und nur kleine Ausrutscher und soweit wir das beurteilen können, haben wir alle wieder gesund und glücklich nach Hause gebracht.

So war denn auch die Stimmung bei der Abholung in Kitzbühel ganz anders, als die Stimmung bei der Abfahrt: 10 Kinder wirbelten, quatschten und verteilten sich auf die Abhol-Autos.

Mein persönliches Fazit aus der geänderten Stimmungslage: Mountainbiken gibt mehr Energie als es verbraucht !! 🙂

Wir hatten großen Spaß und wünschen euch allen wunderbare Sommerferien.

Wilma